Naturheilverfahren 2018-01-19T16:07:04+00:00

Naturheilverfahren

Akupunktur

  • zur Schmerztherapie
  • bei Wirbelsäulen- und Gelenkerkrankungen
  • bei Lähmungen nach Schlaganfall
  • bei Tinnitus
  • bei Allergien
  • bei Erkrankungen innerer Organe wie z.B. Asthma oder chronischer Darmerkrankungen (hier meist in Verbindung mit anderen Therapiemaßnahmen)

Prinzipiell lassen sich zwei verschiedene Akupunkturverfahren differenzieren:

  • Die klassische chinesische Akupunktur, die einen Teil des Konzepts der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) darstellt. Hier werden verschiedene theoretische Grundannahmen vorausgesetzt, die im Wesentlichen davon ausgehen, dass bei Krankheiten die Energieflüsse im Körper gestört sind und diese durch die Akupunkturbehandlung wieder reguliert werden können.
  • Die andere Methode ist die Akupunktur der sogenannten Mikrosysteme. Hierbei werden an bestimmten Körperarealen Punkte gestochen, die Einfluss auf andere Körperregionen haben. In den letzten Jahren sind mehrere solcher Mikrosysteme bekanntgeworden. Sie existieren z.B. an den Ohren, auf der Schädeldecke, an den Händen, auf einer Partie im Nacken, am Unterschenkel und noch an anderen Körperarealen. Der Vorteil der Mikrosystemakupunktur besteht in ihrer schnellen, teilweise sofortigen Wirkung, wodurch die Therapiewirkung kurzfristig kontrolliert werden kann.

Homöopathie

Die Homöopathie ist ein eigenständiges Therapieverfahren, welches im weiteren Sinne den Naturheilverfahren zuzuordnen ist.

Sie wurde vor ca. 200 Jahren von Dr. Samuel Hahnemann begründet und ist ein immer noch aktuelles Therapieverfahren, welches von der sogenannten Schulmedizin in der Regel als unwirksam hingestellt wird, so wie es vor einigen Jahren auch noch mit der Akupunktur geschah.

Die Homöopathie arbeitet mit sehr stark verdünnten – potenzierten – Substanzen, die eine tiefgreifende Wirkung auf den Organismus, teilweise und vor allem auch im psychischen Bereich haben.

Die besten und schnellsten Ergebnisse werden in der Regel bei Hautkrankheiten wie Neurodermitis, entzündlichen Darmerkrankungen, Atemwegserkrankungen, Rheuma sowie Erkrankungen unter Mitbeteiligung psychischer Faktoren erzielt.

Wie viele andere Therapiemethoden haben sich auch in der Homöopathie verschiedene „Schulen“ gebildet. Prinzipiell unterscheidet man heute zwischen der sog. Komplexmittelhomöopathie und der sog. konstitutionellen Behandlung.
Die Behandlung mit Komplexmitteln, die in der Regel geringer potenziert sind, wird häufig bei der Behandlung von akuten Erkrankungen angewendet. Bei der Behandlung von chronischen Erkrankungen ist meist die viel tiefer wirkende konstitutionelle Behandlung mit hochpotenzierten Einzelmitteln indiziert.

Säure-Basen-Haushalt

Sauer kann lustig machen … aber leider auch krank.

Und zwar immer dann, wenn Ihrem Organismus die nötigen Reserven fehlen, um mit dem heute alltäglichen Überangebot an Säuren fertig zu werden.

Bekanntlich kann eine Übersäuerung des Organismus zu einer sogenannten Therapieblockade führen. Die Ursache dafür liegt darin, dass der Organismus nur im neutralen bis alkalischen Bereich in der Lage ist, auf therapeutische Reize zu reagieren.

Aus diesem Grund sprechen sprechen häufig Menschen mit chronischen Erkrankungen auf eine Reihe von Therapiemaßnahmen wider Erwarten nicht an, weil bei ihnen eine latente Übersäuerung des Körpers besteht.

Säuren fallen in jedem Organismus an. Denken Sie nur an die Atmung: Jede Zelle produziert saures Kohlendioxid, welches über die Lunge abgeatmet wird. Andere, ebenfalls saure Stoffwechselrückstände werden über die Niere (Urin) oder Haut (Schweiß) entsorgt. Die lebenswichtige Konstanthaltung der Säure-Basen-Verhältnisse erfolgt unter Beteiligung von Puffer- und Regulationssystemen. Im Wesentlichen sind die Elemente Carbonat bzw. Bicarbonat sowie Niere und Lunge für diese Regulation verantwortlich. Auch Zink, Mangan, Magnesium, Calcium und Kalium sorgen für einen ausgeglichenen Säure-Basen-Haushalt. Diese Substanzen, die aufgrund ihrer biochemischen Eigenschaften in der Lage sind, schädliche Säuren zu neutralisieren oder zu puffern, nennt man Pufferreserven.

Die Idee, durch die Untersuchung des Urins mit Lackmus-Papier den Säure-Gehalt des Organismus zu bestimmen, klingt zwar logisch, ist aber ohne praktischen Wert.

Der ph-Werte des Urins gibt den pH-Wert des Urins an und sonst nichts. Er sagt nichts darüber aus, wie es um die Pufferungskapazität des Organismus bestellt ist, die die ausschlaggebende Komponente ist.

Hierüber kann nur eine spezielle Laboruntersuchung Aufschluss geben, für die Proben Ihres zu unterschiedlichen Tageszeiten gesammelten Urins benötigt werden. Aus den ausführlich dargestellten Ergebnissen ergeben sich häufig therapeutische Konsequenzen, die von der Umstellung der Ernährung und der Veränderung der Lebensführung bis hin zu der Infusion von entsäuernden Medikamenten gehen können.

Bei einer Verminderung der Säure-Belastung des Organismus ist der Körper in aller Regel wieder in der Lage, auf entsprechende Therapien anzusprechen. Dadurch ist die Behandlung einer Störung des Säure-Basen-Gleichgewichts ein wichtiger Schritt auf dem Weg zu Gesundheit und Wohlbefinden

Eigenblutbehandlung

Die Anwendung von Eigenblut zu therapeutischem Zweck ist eine sogenannte Umstimmungsbehandlung, die regulierend in das Immunsystem eingreift. Deswegen kann die Eigenbluttherapie sowohl bei krankhaften Zuständen, die mit einer Überfunktion des Immunsystems eingesetzt werden.

Dem Patienten wird eine kleine Menge Blut aus der Armvene entnommen und anschließend in den Gesäßmuskel injiziert. Bei manchen Krankheitsbildern ist es sinnvoll, dem Blut homöopathische Substanzen beizumischen.

Durch die Rückinjektion des Blutes ins Gewebe erden dem Immunsystem diese Informationen an einem „unerwarteten“ Ort präsentiert. Dadurch werden Immunreaktionen ausgelöst, die das gesamte Abwehrsystem regulieren.

Der Funktionsmechanismus ist nicht ganz geklärt. Häufig wird von Patienten die Frage gestellt, warum man das Blut nicht direkt im Körper lässt, wenn man es sowieso wieder einspritzt.

Dadurch, dass das vorher entnommene Blut jedoch in den Muskel gespritzt wird, scheint es vom Organismus als „Fremdkörper“ wahrgenommen zu werden und das Immunsystem wird harmonisiert.

Die Eigenbluttherapie kann somit erfolgreich bei allen Erkrankungen eingesetzt werden, die mit einer Störung des Immunsystems einhergehen – gleichgültig, ob es sich um eine Unterfunktion -(chronische oder immer wiederkehrende Infekte) oder Überfunktion (Autoimmunkrankheiten wie Rheuma oder chronische Entündungen und Allergie) handelt.

Öffnungszeiten

Mo. und Do.9:00 – 12:00
15:00 – 18:00
Di. und Fr.9:00 – 12:00
DienstagsSondersprechstundefür Privatleistungennur nach Vereinbarung.15:00 – 18:00

Um Voranmeldung wird gebeten.

 +49(0)30 7811834

Cornelia Janitzki

Cornelia Janitzki - Arztpraxis Schöneberg

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